Weltpremiere: Audi RS 7 Sportback

14.01.2013 | Anja Sauer | News

Audi gibt dem Audi RS 7 Sportback serienmäßig glanzgedrehte 20-Zoll-Schmiede-Leichtbauräder im Sieben-Doppelspeichen-Design mit. Auf Wunsch rollt das fünftürige Hochleistungscoupé auf 21-Zoll-Gussrädern in drei Ausführungen. Hinter den großen Rädern sitzen starke Bremsen. Die vier innenbelüfteten Scheiben sind im gewichtssparenden Wave-Design konzipiert, die vorderen weisen 390 Millimeter Diagonale auf. Stifte entkoppeln ihre stählernen Reibringe von den Aluminium-Bremstöpfen, schwarz lackierte Sechskolben-Sättel nehmen sie in die Zange – optional auch rot lackiert. Auf Wunsch montiert Audi Bremsscheiben aus Kohlefaser-Keramik mit 420 Millimeter Durchmesser und anthrazitgrauen Sätteln. Die Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC) verfügt über einen Sportmodus und lässt sich auch ganz deaktivieren. Mit der Luftfederung an Bord, die perfekt mit dem dynamischen Charakter eines Sportcoupés harmoniert, ist der neue RS 7 Sportback sportlich, aber noch immer komfortabel abgestimmt. Die RS 7-adaptive air suspension legt die Karosserie um 20 Millimeter tiefer. Die adaptive Dämpfung, ein weiteres Feature des Systems, richtet ihre Arbeitsweise am Zustand der Straße, am Stil des Fahrers und am Modus des Fahrdynamiksystems Audi drive select aus, mit dem der Fahrer die Arbeitsweise wichtiger Komponenten in mehreren Stufen umschalten kann. Alternativ zur Luftfederung liefert Audi das straffe Sportfahrwerk plus mit Dynamic Ride Control (DRC). Es arbeitet mit Stahlfedern und dreistufig einstellbaren Dämpfern, die über diagonale Ölleitungen und ein Zentralventil miteinander verbunden sind. Eine weitere Option, die sich ebenfalls in das System Audi drive select einbinden lässt, ist die Dynamiklenkung mit ihrer stufenlos variablen Lenkunterstützung und -übersetzung. Ihre Kennlinien sind, ebenso bei der serienmäßigen elektromechanischen Lenkung, speziell auf den RS 7 Sportback zugeschnitten.

Die Karosserie des Audi RS 7 Sportback besteht zu etwa 20 Prozent aus Aluminium und integriert viele Teile aus hoch- und ultrahochfesten Stählen. Ihre hohe Steifigkeit bildet die Grundlage für das präzise Fahrverhalten, für die exzellente Verarbeitungsqualität und für die Ruhe an Bord, die keine Störgeräusche kennt. Auf den ersten Blick offenbart der Audi RS 7 Sportback seinen Charakter – eine Reihe spezifischer Design-Details verleiht seinem fließenden Coupé-Design sportliche Schärfe. Zu ihnen zählen die markant gezeichneten Stoßfänger und die hoch-glänzend schwarzen Schutzgitter mit Wabenstruktur an der Front sowie die Anbau-teile in mattem Aluminium. Am Heck, das ein elektrisch ausfahrender Spoiler krönt, fallen der Diffusor und die beiden großen, elliptischen Endrohrblenden der Abgasanlage ins Auge.

Für den RS 7 Sportback stehen zehn Außenfarben zur Wahl, darunter auch der neue Ton Nardograu und die exklusive Lackierung Daytonagrau Matteffekt. Zwei Optikpakete – Aluminium matt und Carbon – machen seinen Auftritt noch individueller, der zentrale vordere Lufteinlass trägt hier jeweils einen quattro-Schriftzug. Beim Optikpaket Carbon sind der Frontsplitter und der Diffusor etwas markanter ausgeführt. Weitere Optionen sind die Außenspiegel mit Sichtcarbon-Gehäusen und die Voll-LED-Scheinwerfer; ihre Designblenden sind abgedunkelt, das verleiht ihnen einen eigenen Look.