20 Jahre Subaru Outback – Hier kommt der Neue

12.10.2015 | Anja Sauer | Testrides

Subaru Outback Drivers Club Germany  Fahrbericht

Auch bei den inneren Werten kann der Subaru punkten. Unser Diesel-Allrad mit zwei Liter Hubraum, 150 PS und 350 Nm Drehmoment bei 1.600 – 2.800 Touren kommt bei Subaru ganz traditionell als Boxermotor daher und schafft gute 200 km/h Topspeed. Die Lineartronic, also das stufenlose Automatikgetriebe fühlt sich überraschend sanft und präzise an – wir fühlten uns, als hätten wir mehr PS unter dem Hintern, denn der Subaru zieht recht gut durch.

Die Lenkung und das Fahrwerk zeigen sich komfortabel, ohne zu weich zu wirken. Auf langen Reisen auf asphaltierten Straßen fühlt man sich ebenso wohl, wie auf kurzen Ausflügen auf nicht befestigtem Untergrund, denn mit seiner Bodenfreiheit von 20 cm und einem maximalen Böschungswinkel von 20 – 22 Grad darf uns ruhig unwegsames Gelände in die Quere kommen. Apropos lange Reisen – mit 559 bzw. 1.848 Litern Ladevolumen passt unser Sportgepäck locker in den Outback und sollte das nicht reichen, kommt ein Anhänger dazu, denn seine maximal zulässige Anhängelast beträgt 750 Kg ungebremst. Der Verbrauch liegt werksseitig bei 6,1 Litern Diesel-Kraftstoff kombiniert.

 

Ein Highlight ist das EyeSight-Assistenssystem, das bei den Automatikmodellen serienmäßig ist. Dazu gehören unter anderem der Kollisionsschutz mit Notbremsassistent, eine adaptive Abstands-und Geschwindigkeitsregelung sowie ein Spurhalteassistent. Da hat Subaru ordentlich aufgeholt und kann nun mit den anderen Herstellern mithalten.

Mithalten kann er auch beim Preis, denn unser Testmodell kostet mit allem Drum und Dran 43.440 Euro. Das Einstiegsmodell, der Outback 2.0D Trend mit 6-Gang-Handschaltung startet bei 34.400 Scheinchen. Alles in Allem ist der Subaru Outback ein echter Crossover für den Alltag mit etwas größerem Hang zum Offroader-Dasein, der durchaus Jung und Alt begeistern kann. Und dafür muss man noch nicht einmal bis nach Australien ins Outback reisen.