Facelift: Range Rover Evoque im Fahrbericht

26.10.2015 | Christian Sauer | Testrides

Range Rover Evoque HSE TD4, Modelljahr 2016
Seinem sehr erfolgsreichem Modell hat Land Rover eine Verjüngung spendiert. Wir haben uns die neuen Details angesehen und sind das Modelljahr 2016 bereits gefahren.

Fast eine halbe Million Range Rover Evoque wurde seit dem Start vor vier Jahren weltweit verkauft. Somit war nahezu jeder dritte Land Rover ein kompakter SUV, der mit seinem Premium-Charakter und selbstbewussten Design wohl den Nerv der Kunden getroffen hat. Und genau da setzt die Jaguar-Schwestermarke an, um die Erfolgsgeschichte weiter fortzuschreiben: Die Front wurde mit größeren Lufteinlässen, zwei Varianten für den Kühlergrill und vor allem mit optionalem adaptiven Voll-LED-Scheinwerfern neu gestaltet. Die drei neuen Alurad-Designs fallen weniger auf als der Spoiler und die doppelte Antenne am Heck.

 

Letztgenannte weißt dann auch darauf hin, dass der Evoque mit dem Facelift und dem Modelljahr 2016 im Bereich Konnektivität deutlich zugewonnen hat. Wie beim kürzlich im Fahrbericht vorgestellten Jaguar XF in der zweiten Generation hielt beim kleinsten aller drei Range Rover Modelle nun das moderne Infotainmentsystem „InControl Touch“ mit acht Zoll großem Touchscreen Einzug. Darüber lassen sich zum Beispiel kompatible Smartphone-Apps bedienen und gegen Aufpreis online Funktionen des Wagens aus der Ferne steuern sowie weitere Geräte mit den WiFi-Hotspot verbinden. Außerdem werden verschiedene Meridian-Soundsysteme mit bis zu 17 Lautsprechern und ein Fond-Entertainment-System samt Acht-Zoll-Bildschirmen in den Vordersitzen angeboten. Diese sind ebenfalls neu, auf Wunsch mit elektrischer Verstellung, Klimatisierung, Massage und wie der gesamte Innenraum mit feinem Leder in zusätzlichen Farben lieferbar. Alternativ gibt es auch Recaro-Sportsitze mit mehr Seitenhalt. Das Platzangebot ist so oder so zumindest in der ersten Reihe großzügig. Wer dahinter sitzen muss, sollte nicht zu groß gewachsen sein. Eher für zwei Passagiere geeignet scheint passend dazu der Kofferraum mit im Normalzustand 420 Litern. Optional lässt sich die Heckklappe nun elektrisch und per Fußbewegung bedienen – das wird sicher nicht nur weibliche Fahrerinnen beim Shopping-Trip erfreuen.