Klein aber fein: Opel Mokka im Fahrbericht

09.10.2014 | Armin Sauer | Testrides

Opel Mokka Drivers Club Germany Fahrbericht Test
Auf dem Pariser Autosalon präsentierte Opel dieser Tage einen neuen Diesel-Motor für seinen Bestseller, der ab nächstem Jahr erhältlich sein wird. Wir testeten den SUV bereits mit Turbo-Benziner.

Der sehr kompakte SUV, mit 4,27 m kürzer als ein Opel Astra, verkauft sich auch zwei Jahre nach seiner Präsentation blendend. Das verwundert kaum, denn schließlich boomen die Sports Utility Vehicle weiterhin und das Design des Mokka setzt die moderne Linie von Opel fort. Dank den bis zu 19 Zoll großen Rädern und dem angedeuteten Unterfahrschutz macht der rund 1,70 m hohe Wagen einen soliden Eindruck.

Genauso wie seine äußere Erscheinung fällt auch das Interieur aus. Das gilt für das Design, genauso wie für das Ablagekonzept im durchdachten Cockpit. Das optional erhältliche Navi mit der Rückfahrkamera passt gut dazu. Die rückenfreundlichen Ergonomie-Sitze mit Gütesiegel AGR ergeben zusammen mit der hohen Sitzposition eine gute Rundumsicht und erleichtern das Ein- sowie Aussteigen. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 60/40 umklappen, wodurch der Stauraum von 356 auf 1.372 Liter erweitert werden kann, was bei längeren Fahrten mit viel Gepäck auch dringend erforderlich ist.

 

Dafür kann man dem Winter mit dem Opel Mokka die kalte Schulter zeigen: Das Quickheat-Heizsystem beschleunigt das Enteisen sowie die Beheizung der Windschutzscheibe, des Lederlenkrads und der Sitze wärmen zusätzlich. Leider muss allerdings auch der adaptive Allradantrieb mit Vorderachsdifferenzial und elektromagnetischer Lamellenkupplung extra bestellt werden, was für einen „echten“ SUV eigentlich obligatorisch sein sollte. Gleiches gilt für das adaptive Fahrsicherheitslichtsystem (AFL+). Es basiert auf Bi-Xenon-Scheinwerfern und sorgt mit variabler Anpassung des Lichtkegels in Breite, Reichweite und Richtung für eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn in der Stadt, auf Landstraßen und Autobahnen. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem Schlechtwetterlicht, variables Fernlicht, dynamisches Kurven- und statisches Abbiegelicht, LED-Tagfahrleuchten sowie ein Fernlichtassistent. Serienmäßig ist hingegen der Berg-Abfahr-Assistent und in Verbindung mit Allrad auch der Berg-Anfahr-Assistent. Das Fahrwerk präsentiert sich überraschend ausgewogen für den relativ kurzen Radstand.