OPC-Nachwuchs: Opel ADAM S

17.09.2014 | Christian Sauer | News

Opel Adam S

Der neue Sportler innerhalb der ADAM-Familie feiert auf der „Mondial de l’Automobile“ in Paris mit 150 PS und sportlichen Zutaten seine Weltpremiere.

Als Studie wurde der ADAM S bereits letztem Frühling auf dem Genfer Salon vorgestellt, jetzt ist die Entscheidung gefallen – er wird ab 2015 gebaut und ist bereits ab November bestellbar – allerdings ohne das Nameskürzel OPC (Opel Performance Center). Heißes Design, ein temperamentvolles Triebwerk und natürlich viele Individualisierungsmöglichkeiten kennzeichnen laut Opel den jüngsten ADAM-Zuwachs. Unter der Haube schlägt das Herz für Fahrer, die es gerne etwas sportlicher mögen: der 150 PS starke 1.4 Turbo ECOTEC-Motor. Dazu kommen das sportlich abgestimmte Fahrwerk und das OPC-Bremssystem, die den flotten Flitzer auch bei hohem Tempo sicher auf der Strecke halten sollen.

Die neue Variante des 1.4 Turbo bietet mit 150 PS eine Leistung von mehr als 100 PS pro Liter Hubraum. Damit liefert der Turbo 50 Prozent mehr Leistung und mit einem Maximum von 220 Newtonmetern zwischen 3.000 und 4.500 Umdrehungen sogar 70 Prozent mehr Drehmoment als der 1,4er Saugmotor. Der neue Turbomotor kommt in Kombination mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und soll mit erstklassigem Ansprechverhalten und einem Drehmomentplateau überzeugen, das perfekt zu einem sportlichen Fahrstil passt. Der ADAM S beschleunigt von null auf Tempo 100 in nur 8,5 Sekunden. Deutlich über 200 km/h Spitze sind mit dem Triebwerk möglich.

Der 1,4-Liter-Turbo des ADAM S bietet natürlich auch Start/Stop-Technologie und erfüllt die künftige Euro-6-Abgasnorm. Die zweifache Nockenwellenverstellung erlaubt eine variable Ventilsteuerung; der in den Auspuffkrümmer integrierte Lader reduziert das Gewicht und sorgt für ein kompaktes Packaging. Zur Gewichtsersparnis im Motorbereich tragen zahlreiche Maßnahmen wie der Graugussblock mit Hohlrahmenstruktur, hohl gegossene Nockenwellen und ein Ansaugkrümmer aus Kunststoff bei. Derart ausgestattet begnügt sich der Sportler der ADAM-Familie im kombinierten Zyklus mit lediglich 6,4 Litern Benzin auf 100 Kilometer.

Dem sportlichen Charakter kommen das speziell abgestimmte und exklusiv für den ADAM S entwickelte Performance-Fahrwerk sowie die scharfe, direkt ansprechende Lenkung zugute. Im Notfall kann der kernige Kleine auch richtig zupacken – maßgeschneiderte OPC-‚S‘-Bremsen sorgen für hervorragende Bremseigenschaften. Bei den serienmäßig erhältlichen 18-Zoll-Rädern im „Propeller“-Felgendesign mit Reifen der Dimension 225/35 R 18 schimmern die rot lackierten Bremssättel durch.

Die Frontschürze mit Spoilerlippe, die stark konturierten Seitenschweller und ein ebensolcher Heckstoßfänger mit markantem Auspuffendrohr prägen die Karosserie des kleinen Sportlers. Insgesamt zehn Außenfarben plus vier weitere Dachkombinationen sind erhältlich, davon ist die Dachlackierung ‚Fire Red‘ ausschließlich den ADAM S-Kunden vorbehalten. Der für Abtrieb an der Hinterachse sorgende Heckspoiler und das spezielle ADAM S-Logo an den C-Säulen komplettieren das Erscheinungsbild .Wer noch mehr Wert auf einen noch ausdrucksstarken Auftritt legt, kann Dach und Karosserie mit weiteren speziellen „S“-Dekoren individualisieren.

Im Innenraum können Fahrer und Beifahrer auf vier unterschiedlichen Sitzvarianten Platz nehmen – drei davon sind exklusiv für diese ADAM-Variante verfügbar, darunter die Recaro-Performance-Sitze in Nappaleder oder Stoff/Morrocana. Das Interieur greift das dem ADAM S vorbehaltene ‚Fire Red‘-Designmotiv in vielerlei Hinsicht auf – beispielsweise mit einem optionale erhältlichen Lederpaket inklusive schwarz-rotem Lederlenkrad, Lederschaltknauf und -handbremse ebenso wie mit roter und weißer Beleuchtung an Instrumententräger und Türen. Dazu kommen zahlreiche weitere feine Details wie spezielle ADAM S-Fußmatten und der Schlüssel im grau-rot-schwarzen ADAM S-Design. Pures Renn-Feeling lässt außerdem der auf Wunsch schwarz-weiß gemusterter Dachhimmel mit Zielflaggen-Motiv aufkommen. Auf den Preis für den ADAM S müssen wir uns leider bis zur Auto-Messe in Paris gedulden.