E-Rallycar? Mit dem Nissan Leaf zum Col de Turini

16.10.2015 | Christian Sauer | Testrides

Nissan Leaf Drivers Club Germany

Eine deutliche Verbesserung stellt das neue Infotainment-System NissanConnect EV samt 7-Zoll-Touchscreen und intuitiverer Bedienung dar. Dessen Lade-Karte soll nicht nur die nächstliegenden Ladestationen, sondern ebenfalls anzeigen, ob diese gerade frei oder belegt ist. Das konnten wir allerdings an der französischen Riviera noch nicht selbst testen, ebenso wie die vernetzten Telematik-Funktionen der überarbeiteten NissanConnect EV App. Sie wird in einigen Wochen ebenfalls für die schon im Betrieb befindlichen Leafs verfügbar sein. Deren Besitzer könnten übrigens auch von der Weiterentwicklung der Batterie profitieren, da ihre 24-kWh-Batterie gegen die stärkere Batterie ausgetauscht werden kann. Laut Thomas Hausch ist dies für die ausgelieferten Fahrzeuge der zweiten Generation „technisch möglich“. Preise dafür könnten aber noch nicht genannt werden.

Die sind zumindest schon für den Leaf Modelljahr 2016 bestätigt: Für die weiterhin verfügbare 24-kWh-Version reduziert Nissan die Preise um jeweils 730 Euro. Inklusive Kauf statt Miete der Batterie kostet die Einstiegs-Ausstattung „Visia“ nun 28.960 Euro. Die 30 kWh starke Variante ist ausschließlich mit den besseren Linien „Acenta“ und „Tekna“ für 33.960 respektive 36.360 Euro erhältlich, was einen Aufpreis von 2.000 Euro bedeutet. Um die Langlebigkeit der neuen Batterie zu unterstreichen, gibt Nissan eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 km. In diesem Zeitraum soll der Energiespeicher mindestens Dreiviertel seiner Gesamtkapazität behalten.