Big in Japan – Der Nissan 370Z Nismo

26.01.2014 | Anja Sauer | Testrides

Nissan 370Z Nismo Drivers Club Germany 3

Trotz all der Sportlichkeit lässt sich der Nismo auch im alltäglichen Verkehr gut handeln. Problemlos windet er sich durch enge Straßen und gibt sich dabei ruhig, denn sein Sound wirkt nicht penetrant dröhnend. Außerdem hat er das Nissan Connect Premium, ein Infotainment-System mit Touchscreen, Spracherkennung und Aux- und USB-Anschluss. Für diejenigen, denen der Motorsound nicht reicht oder ihn musikalisch untermalen möchten, gibt es eine 9,6 GB Music Box – und falls es einmal kalt wird – der „Z“, wie ihn Nissan liebevoll nennt, hat auch eine Sitzheizung.

Die 6-Zylinder-Maschine hat sage und schreibe 3,7 Litern Hubraum und der 72 Liter-Tank lässt schon großen Durst erahnen. 10,6 Liter Super Plus soll er laut Herstellerangaben verbrauchen – nun ja, es war dann doch etwas mehr in der Praxis. Aber wir lassen uns den Spaß nicht nehmen und fahren noch zum Einkaufen. 235 Liter Gepäck und Einkaufstaschen passen in den Kofferraum. Das kann sich bei so einem Sportwagen durchaus sehen lassen. Für die große Shopping-Tour nehmen wir dann doch lieber seinen Bruder, den Nissan Juke Nismo.

Für den knackigen Japaner bezahlt man 44.900 Euro und bekommt dafür einen reinrassigen Sportler mit dem nötigen Komfort. Dabei sind Hi-Performance Brakes, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie der Nismo-Sportauspuff natürlich Standard und mit dem Heckantrieb bekommt man für diesen Preis einen ziemlich einzigartigen Sportwagen. Zusatzoptionen gibt es nicht, denn der Nismo ist bereits ab Werk vollausgestattet. Individualisierungsmöglichkeiten fallen dabei zwar weg, aber wer „Nismo“ fährt, ist schon von Natur aus individuell. Der 370Z Nismo ist definitiv ein Auto für alle, die für einen fairen Preis viel Sportlichkeit haben wollen und trotzdem nicht auf Komfort verzichten möchten.