Des Countryman kleiner Bruder – der Mini Paceman

17.11.2013 | Anja Sauer | Testrides

Mini Paceman Drivers Club Germany Fahrbericht

Kurz vor der Präsentation der neuen Mini-Familie durften wir von Drivers Club Germany den letzten neuen Mini der „alten“ Generation fahren – den Mini Paceman.

Das ein Mini nicht nur ein Auto, sondern ein echtes Lebensgefühl ist, dürfte den Mini-Fans ja bekannt sein. Wer einmal einen Mini hatte, den lässt dieses Fieber so schnell nicht mehr los. Seit Mini zur BMW-Group gehört, erweist er sich als äußerst zuverlässiger Begleiter in allen Lebenslagen. Wer mal schlechte Laune hat, steigt in seinen Mini ein und schon zaubert er einem ein Lächeln ins Gesicht.

Beim Mini Paceman ist das ebenso der Fall, wie beim ursprünglichen, kultigen Mini Cooper. Den optional mit dem Allradantrieb All 4 verfügbaren Paceman gibt es wahlweise mit einem von vier Motoren. Als Getriebe stehen ein manuelles Sechs-Gang-Getriebe oder eine Sechs-Stufen-Automatik zur Wahl. Der stärkste Motor, der Mini John Cooper Works Paceman leistet 218 PS und bringt als Einziger den Allradantrieb serienmäßig mit.

Mit unserem 143 PS starken Zwei-Liter-Diesel „Cooper SD Paceman“ hatten wir auch ohne Allrad ein starkes Stück unter unserem Hintern und jede Menge Spaß. Denn auch er er holt mit 305 Nm bei 1.750 Umdrehungen ein durchaus beachtliches Drehmoment aus seiner Maschine raus. Die Agilität und Sportlichkeit ist dabei immer wieder faszinierend, denn auch beim SUV Paceman kommt das für Mini typische Gokart-Feeling ebenso auf, wie beim fünftürigen Mini Countryman, auf dem er basiert. Direkt windet er sich durch enge Kurven und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h werden auch Autobahnfahrten zum reinsten Vergnügen. Der Verbrauch wird mit 4,6 Litern Diesel angegeben. Erreicht haben wir diesen Wert, wie bei so vielen Testwagen, allerdings nicht.