Mercedes-AMG GT 4-Türer

06.03.2018 | Christian Sauer | News

Die erste eigenständige Limousine aus Affalterbach tritt gegen BMW 8er, Porsche Panamera und ein wenig auch gegen den Mercedes CLS an.

Anders als das zweitürige GT Coupé gibt es den Viertürer nicht ausschließlich mit V8-Motoren. Einstiegs-Triebwerk ist ein Sechszylinder-Reihenmotor mit 435 PS, die Spitze des Leistungsbands markiert ein 4,0 Liter großer Achtzylinder mit 639 PS. Letzterer katapultiert den AMG in 3,2 Sekunden auf Tempo 100 und ermöglicht eine Spitzengeschwindigkeit von 315 km/h.

Die technische Basis des Viertürers stammt, anders als beim Zweitürer mit seiner Transaxle-Konstruktion, von E- und CLS-Klasse. Entsprechend geräumig, variabel und komfortabel soll es an Bord zugehen. Die Insassen müssen weder auf Beinfreiheit, noch auf Gepäckraum oder umklappbare Sitze verzichten. Für die nötige höhere Agilität während der Fahrt sollen unter anderem ein hecklastiger Allradantrieb mit vollvariabler Momentverteilung und eine optionale Hinterachslenkung sorgen. Optional lässt sich eine Drift-Funktion ordern, die beim Querfahren unterstützt.

Beim Design legt der AMG Wert auf Eigenständigkeit. Mit dem technisch weitläufig verwandten, aber eine Klasse tiefer positionierten CLS soll es möglichst wenig Gemeinsamkeiten geben. Augenfälligster Unterschied am Heck ist natürlich die praktische Kofferraumklappe, die es beim CLS seit dem Aus für den Kombi nicht mehr gibt. 1.324 Liter haben im Gepäckabteil maximal Platz, bei voller Bestuhlung sind es noch 455 Liter. Los geht es ab Herbst zu Preisen oberhalb von 100.000 Euro.