Es hat Zoom gemacht – der Mazda CX-5

28.07.2014 | Anja Sauer | Testrides

Mazda CX-5 Teaser 2

Neben dem Unterhaltungssystem bietet der CX-5 zahlreiche Sicherheitsfeatures, wie den City-Notbremsassistenten, einen Spurhalteassistenten sowie einen Spurwechselassistenten, der mich warnt, sollte sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel befinden. Auch ein Fernlichtassistent ist auf Wunsch bestellbar – dieser wechselt automatisch zwischen Abblend- und Fernlicht, um dem Fahrer stets die bestmögliche Sicht zu gewähren, den Gegenverkehr aber nicht zu blenden. Diese Systeme sind bis jetzt nicht bei vielen SUVs zu haben – somit ist der CX-5 seinen Konkurrenten einen Schritt voraus. Des Weiteren ist der Mazda für seine Klasse recht leicht, denn er wiegt nur etwa 1.500 kg bei einer Länge von rund 4,55 m. Dabei hat mein Testwagen mit 175 PS und bis zu 200 km/h Topspeed genug Power, um auf der Autobahn zügig zu überholen. Der Verbrauch hält sich insgesamt mit angegebenen 5,5 Litern Diesel auch in Grenzen, was durchaus realitätsnah ist. Die Skyactiv-Technologie von Mazda scheint zu wirken, denn diese steht laut Hersteller für Leichtigkeit, Effizienz und Umweltfreundlichkeit – dafür wurden die Karosserie und das Getriebe optimiert. Mein Testobjekt hat das manuelle Sechsgang-Getriebe, welches mit knackigen Gangwechseln begeistert und damit das sportliche Fahrgefühl unterstreicht. Aber auch auf längeren Fahrten bleibt der Komfort nicht auf der Strecke.

Beim Thema Ladevolumen kann mich der Mazda ebenfalls überzeugen. 503 Liter Gepäck passen in den Kofferraum, bei umgeklappten Sitzen sogar 1.620 Liter bis unters Dach – seine Rücksitze lassen sich dreiteilig umklappen. Also kann auch meine Sportausrüstung ohne Probleme ihren Platz einnehmen. Apropos Winter – da wären noch die Allrad-Fähigkeiten des Japaners. Natürlich kann und soll er es nicht mit einem reinrassigen Offroader aufnehmen, aber auf Schnee sowie steilen Straßen und Wegen macht er mit seinem maximalen Drehmoment von 420 Nm, welches bei 2.000 Touren anliegt, eine gute Figur und kann sich durchaus sehen lassen.

Den Mazda CX-5 gibt es mit zahlreichen Motorisierungen und Ausstattungsvarianten. Preislich startet der SUV als 165 PS starker Benziner mit Frontantrieb in der Grundausstattung „Prime Line“ bei 23.990 Euro. Den stärksten Motor hat mein Testwagen mit 175-PS-Dieselaggregat und Allradantrieb – der liegt bei 35.990 Euro, verfügt dafür aber schon über die Topausstattungs-Variante „Sports Line“ und ist nahezu voll ausgestattet. Neben dem Sonderzubehör können lediglich das Sechs-Gang-Automatik-Getriebe, das Schiebedach, die Metallic-Lackierung und das Technik-Paket (bestehend aus Bi-Xenon-Scheinwerfern mit dynamischem Kurvenlicht, Spurhalteassistent und dem Fernlichtassistenten) noch dazu bestellt werden.

Mir bereitete der CX-5 auf alle Fälle jede Menge Spaß. Sowohl in puncto Design und Qualität der Materialien, als auch beim Fahrgefühl kann er durchweg punkten. Dazu noch sein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bei der schon umfangreichen Serienausstattung und man hat beim Kauf einen guten Fang gemacht – Zoom, Zoom CX-5.