Erfahrener Mittelstürmer: Ford Kuga im Fahrbericht

02.04.2015 | Christian Sauer | Testrides

Ford Kuga Titanium Heck Fahrbericht

Der Totwinkel-Assistent macht bei 4,52 m Länge, 1,83 m Breite und 1,70 m Höhe ebenfalls Sinn. Auf Wunsch sind bis zu 19 Zoll große Aluräder mit 235er Reifen zu bekommen und trotz der angenehm direkten Lenkung punktet der Ford primär mit Fahrkomfort. Die rund 20 cm sind für einen SUV relativ viel Bodenfreiheit, zudem verfügen nahezu alle Versionen über einen intelligenten Allradantrieb. Je nach Bedarf, können bis zu 100 % auf die Vorder- oder Hinterachse übertragen werden. Alternativ zur Handschaltung mit sechs Gängen, die in unserem Test einen guten Eindruck hinterlässt, ist ein Doppelkupplungsgetriebe mit der gleichen Anzahl bestellbar. Zudem steht ein breites Spektrum an Vierzylinder-Motorisierungen zur Wahl. Es reicht vom 120-PS-Diesel bis zum 182 PS starken Benziner. In unserem Testwagen arbeitet die stärkste Version des 2,0-Liter-Diesel 180 PS.

Er empfiehlt sich ebenso mit seiner akustischen Zurückhaltung wie mit seinem Verbrauch von offiziell 5,2 Liter – wir hatten rund 8 Liter auf dem Bordcomputer. Die gute Durchzugskraft beruht auf seinem vergleichsweise hohen Drehmoment von 400 Nm ab 2.000 Touren. Damit beschleunigt der Kuga seine 1,7 Tonnen aus dem Stand auf Tempo 100 in knapp 10 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 200 km/h. Für einen „Hochbeiner“ geht das sicherlich in Ordnung, dennoch würde ihm eine sportliche(re) ST-Version sicher gut stehen. Bereits jetzt verleiht das Individual-Styling-Kit mit speziellen, in Serienfarbe lackierten Karosserieteilen dem Ford mehr optische Dynamik. Das Paket ist serienmäßig bei der Individual-Ausstattung an Bord, kann aber ebenso für den Titanium geordert werden. Unser Testwagen verzichtete zwar darauf, kostete aber trotzdem rund 40.000 Euro. Los geht es allerdings schon bei 24.800 Euro und somit ist der Kuga für fast alle SUV-Interessenten eine gute Wahl.