Update: Alfa Romeo 4C auch als Launch Edition

06.03.2013 | Christian Sauer | News

Alfa Romeo 4C Drivers Club Germany

 

Als Studie sind wir ihm schon mehrfach auf Messen begegnet, nun enthüllt Alfa Romeo die Serienversion des 4C. Die Fotos und Details sind vielversprechend!

Das zweisitzige Coupé mit Heckantrieb und Mittelmotor soll die unverfälschte DNA eines Sportwagens der Mailänder Traditionsmarke verkörpern: Performance, italienisches Stilempfinden und hohe technische Kompetenz bieten maximales Fahrvergnügen bei zugleich höchster Sicherheit. Der im hauseigenen Centro Stile Alfa Romeo gezeichnete 4C wird im Maserati-Werk Modena gebaut; er kommt noch im Laufe des Jahres 2013 auf den Markt. Zugleich markiert der 4C das Comeback der Fiat-Tochter  in den USA – das Debüt dort ist zugleich als Startschuss für Alfa Romeos globalen Wachstumsplan geplant.

Der Alfa Romeo 4C knüpft stilistisch wie konstruktiv an die gleichnamige Studie an – sie hatte 2011, ebenfalls auf dem Genfer Auto-Salon, für große Begeisterung gesorgt. Die Bezeichnung 4C liefert einen direkten Hinweis auf die glorreiche Historie der Marke und transportiert die technologischen und emotionalen Werte von einst in die Zukunft. Vor allem knüpft das Kürzel an die sportliche Tradition Alfa Romeos an: Schon die auf und abseits der Rennstrecke erfolgreichen 6C- und 8C-Modelle der 30er und 40er Jahre zielten in ihrer Konstruktion auf das Leistungsgewicht eines authentischen Supersportwagens – sprich einen Wert von unter 4 kg/PS. Daher konzentrierten sich die Ingenieure nicht allein auf die maximale Leistung, sondern achteten auch immer auf konstruktiven Leichtbau.

Diesem Credo bleibt auch der neue 4C („C“ für „Cilindri“ = Zylinder) treu. Um diesen Wert zu erreichen, setzt Alfa Romeo beim 4C auf Technologien und Materialien, die teils schon in Supersportwagen wie dem Alfa Romeo 8C Competizione zum Einsatz kamen. Dazu zählt neben Kohlefaser auch Aluminium – ein Material-Mix, der in Kombination mit Heckantrieb und Technologien aus existierenden Alfa Romeo Modellen dem sportlichen Anstrich des neuen 4C zusätzlichen Glanz verleiht. Das Monocoque ist komplett aus Kohlefaser, nur 65 Kilogramm schwer und mit genügend Platz für Fahrer und Beifahrer. Diese sonst nur bei absoluten Supersportwagen angewandte Bauform wird beim 4C um vordere und hintere Strukturen sowie Dachverstärkungen aus Aluminium ergänzt. Auch die Karosserie des 4C besteht komplett aus sehr leichtem und festem Verbundmaterial. Die Vorteile: 20 Prozent geringeres Gewicht im Vergleich zu einer Stahl-Konstruktion, keinerlei Korrosions-Probleme und eine Stabilität, die höher als bei Aluminium ist und auf ähnlichem Niveau wie Stahl liegt. Auch die Sitzschalen glänzen dank eines Mix aus Kohlefaser- und Fiberglas-Strukturen mit niedrigem Gewicht und hohen Festigkeitswerten. In der Addition aller Maßnahmen drückte Alfa Romeo das Leergewicht des neuen 4C auf 895 Kilogramm. In Kombination mit einer maximalen Torsionssteifigkeit und einem niedrigen Fahrzeugschwerpunkt ergibt sich so eine extrem hohe Agilität und souveräner Fahrspaß auch auf betont anspruchsvollen Strecken.

 

Eine schnörkellose Formensprache und authentische Materialien kennzeichnen den Innenraum des Alfa Romeo 4C. Er zielt in allen Details auf maximalen Fahrspaß für den Fahrer. Deutlich sichtbar: die unverkleideten Partien des Kohlefaser-Chassis. Sie unterstreichen dessen Funktion als schützende Überlebenszelle und betonen das sowohl sehr leichte wie hochfeste „Gerüst“ des 4C. Die kompakten Maße des mit zwei eng anliegenden Schalensitzen bestückten 4C machen ihn auch im Konkurrenzumfeld einzigartig: Er ist unter vier Meter lang, 200 Zentmeter breit, 118 Zentimeter hoch und hat einen Radstand von knapp unter 2,40 Meter. Diese Abmessungen verdeutlichen die Kompaktheit des Autos und lassen seine Agilität schon erahnen. Dank der exzellenten Arbeit der Designer glänzt die Karosserie des neuen Alfa Romeo 4C mit hoher aerodynamischer Effizienz. Konkret: sie erzeugt – ähnlich wie bei Rennwagen – einen deutlich spürbaren Abtrieb. Speziell bei hohen Geschwindigkeiten verhilft die „downforce“ dem Fahrzeug zu einem Plus an Richtungsstabilität.

Der Alfa Romeo 4C wird von der Evolutionsstufe eines im Alfa Romeo Giulietta QV eingesetzten Turbomotors angetrieben. Der aufgeladene Vierzylinderbenziner schöpft seine Kraft aus dem für Alfa Romeo traditionsreichen Hubraum von 1.750 Kubikzentimetern. Er wurde mit Blick auf den Einsatz im neuen 4C sowohl auf der Ein- wie Auslassseite nochmals gründlich optimiert, um so den sportlichen Charakter noch zu verstärken. Der Aluminium-Motorblock, die Direkteinspritzung, die doppelte Phasenverstellung der beiden obenliegenden Nockenwellen, die Turboaufladung und ein revolutionäres Scavenging-Kontrollsystem zur Unterdrückung selbst kleiner Turbolöcher erheben den TBi 16V zum Hightech-Triebwerk. Der Voll-Aluminium-Vierzylinder-Benzindirekteinspritzerleistet 240 PS, die für eine Höchstgeschwindigkeit von über 250 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,5 Sekunden gut seinen sollen.

Der 1750 Turbobenziner bildet im neuen 4C eine innovative Allianz mit dem Alfa TCT – das automatisierte Getriebe verfügt über zwei Trockenkupplungen, die in Sekundenbruchteilen für sportlichen Kraftschluss ohne Zugkraftunterbrechung sorgen. In punkto Gewicht und Schnelligkeit der Gangwechsel setzt das Alfa TCT Maßstäbe in seiner Klasse. Je nach Gusto können die Gänge auch sequentiell via Schaltwippen am Lenkrad gewechselt werden. Eine dem 4C vorbehaltene Technikpremiere betrifft das per Schalter auf der Mittelkonsole individuell anwählbare Fahrdynamikprogramm Alfa D.N.A. Zu den bislang schon bekannten drei Modi – „Dynamic“, „Natural“ und „All Weather“ – kommt im neuen Sportwagen ein viertes Programm hinzu: „Race“. Damit lassen sich speziell auf abgesperrter Piste die Limits des Alfa Romeo 4C noch intensiver ausloten.

Auch der Innenraum des Alfa Romeo 4C zielt in allen Details auf maximalen Fahrspaß für den Fahrer. Deutlich sichtbar: die unverkleideten Partien des Kohlefaser-Chassis. Sie unterstreichen dessen Funktion als schützende Überlebenszelle und betonen das sowohl sehr leichte wie hochfeste „Gerüst“ des 4C. Der Armaturenträger und die Türtafeln erhielten Oberflächen in einem dunklen „Asphalt“-Finish. So rufen die Designer die Bestimmung des 4C – maximaler Fahrspaß auf befestigten Straßen – auch optisch nochmals in Erinnerung. Die beiden aus Verbundmaterial gefertigten Schalensitze erhöhen den Kontakt des Fahrers zur Fahrbahn weiter. Zugleich bieten sie aber genügend Komfort für den Alltagsverkehr. Auch das Instrumentenbrett präsentiert sich sehr funktional – alle Bedienelemente sind leicht erreich- und bedienbar. Die extreme Fokussierung auf den Fahrer äußert sich unter anderem in digitalen Anzeigeinstrumenten und einem sportlich geformten Lenkrad samt integrierten Schaltwippen. Das Cockpit verströmt die puristische Aura von Rennmotorrädern und Rennfahrzeugen. Alle relevanten Informationen werden über leistungsstarke und hochauflösende Graphiken vermittelt. So hat der Fahrer jederzeit alles unter Kontrolle und wird nicht von überflüssigen Funktionen abgelenkt. Die Pedalerie und die Fußstützen bestehen aus Aluminium und verschönern den Bereich unterhalb des Armaturenträgers. Ein weiteres Beispiel dafür, wie Alfa Romeo die sportliche Seele des neuen 4C auch in den Details herausstreicht.

In der limitierten Lauch Edition zum Start gibt es partiell mit Alcantara bezogenen Leder/Stoffsitze, ebenso wie Aluminium-Applikationen und eine Kohlefaser-Plakette mit eingeprägter Modell-Seriennummer ein besonderes Ambiente schaffen sollen. Bei Wahl der Außenfarbe Rot glänzen das Lederlenkrad, die Handbremse, die Fußmatten, die Haltegriffe und die Sportsitze zusätzlich mit roten Kontrastnähten. Die neue „Launch Edition“ gibt es in den Außenfarben „Carrara White“ und „Alfa Red“ und ist erkennbar durch ein markantes, in die Lackschicht eingeprägtes Logo. Die Design dieses einzigartigen Fahrzeugs wird unterstützt durch ein Kohlefaser-Aerodynamik-Kit (inklusive Spoiler und Außenspiegel), den Heck-Diffusor aus dunkel getöntem Aluminium, die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dunkler Einfassung sowie die 18 (vorn) und 19 (hinten) Zoll großen brünierten Leichtmetallfelgen.Um den sportlichen Anspruch weiter zu untermauern, spendierte Alfa Romeo dem Sondermodell zusätzlich farblich abgesetzte vordere Lufteinlässe und Bremssättel, ein Rennauspuffsystem inklusive BMC-Sportluftfilter sowie einen Fahrwerks-Kit mit straffer eingestellten Stoßdämpfern und einem dickeren Stabilisator für die Hinterachse.

Der neue Alfa Romeo 4C ist ab sofort als Lauch Edition zum Preis von 61.000 Euro bestellbar.